Zahnbehandlung mit Lachgas, Sedierung oder Hypnose


Lachgas

Durch die Anwendung von Lachgas kann eine Zahnbehandlung erheblich erleichtert werden.

Lachgas (N2O) ist ein süßliches riechendes anorganisches Gas, das immer in Verbindung mit mindestens 50%  Sauerstoff verabreicht wird. Die Schmerzempfindung wird herabgesetzt und es vermittelt ein beruhigendes Gefühl. Finger und Zehen fangen leicht an zu kribbeln und das Zeitgefühl geht teilweise verloren. Die Behandlung kommt den Patienten wesentlich kürzer vor, als sie eigentlich ist.

Wie vom obersten Sanitätsrat empfohlen ist eine Anästhesistin bei den Lachgasbehandlungen anwesend.

Dormicum Sedierung

Um bei kleineren Eingriffen eine Vollnarkose zu vermeiden, wird manchmal ein Beruhigungsmittel namens Midazolam/Dormicum C gegeben. Dieses kann als Saft, als Zäpfchen oder als Nasentropfen verabreicht werden.

Dieses Medikament versetzt Patienten im Optimalfall in einen angstfreien, entspannten, leicht schläfrigen Zustand, wobei das Erlebte nachher meist vollständig vergessen wird.

Leider reagieren manche Menschen, vor allem kleine Kinder, eher mit einem Rauschzustand, in dem sie toben oder besonders unruhig sind. Zwar erinnern sich die jungen Patienten nachher nicht mehr daran, aber eine effektive Zahnbehandlung ist dann natürlich fast unmöglich.

 


Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren: ORF Beitrag „Heute Leben“ vom 5.7.2016 | So hilft Hypnose bei der Zahnbehandlung |